„Chemtrails“ Entwarnung 13+14*08
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Über „Chemtrails“ Entwarnung 13+14*08
Doppeldepesche 13+14/2008, Heft-Nr. 293+294
„Chemtrails“ Entwarnung
Michael Kent
Wiederaufnahme des Verfahrens: „Chemtrails“
»Vor gut fünf Jahren tauchte quasi aus dem Nichts eine neue Theorie auf, die besagte, dass Flugzeugtreibstoffe neuerdings absichtlich mit giftigen chemischen Verbindungen zur Wetterbeeinflussung angereichert seien. In der Folge würden Flugzeugkondensstreifen (auf Englisch „Contrails“ genannt) nicht wie früher nach einigen Sekunden oder Minuten verschwinden, sondern – aufgrund der Chemikalienzusätze – dauerhaft bestehen bleiben. Solche dauerhaften Streifen wurden in der Szene „Chemtrails“ genannt. Die Befürworter dieser Theorie zitierten in diesem Rahmen gerne ein Patent, das sog. „Welsbach-Patent“, das die Ausbringung von metallischen Partikeln in ca. 11.000 Metern Höhe als Gegenmittel zur Klimaerwärmung empfahl. War es also denkbar, dass Flugzeugtreibstoffen neuerdings auf breiter Basis solche Barium- und Aluminiumverbindungen beigemischt wurden, um damit einer vermeintlichen Klimaerwärmung entgegenzuwirken?«
Kristina Peter
Die Chemtrails-Illusion!
»Dauerhafte Kondensstreifen, die in Form von Gittermustern am Himmel erscheinen und diesen früher oder später mit einer diffusen Wolkendecke einhüllen, werden gelegentlich mit der „Chemtrails“-These erklärt (siehe Depeschen 04 und 13/2006). Gemäß dieser Theorie enthalten solche dauerhaften Kondensstreifen absichtlich und zu düsteren Zwecken versprühte Chemikalien. Weil ich nicht nur glauben wollte, was manche Internetseiten oder Chemtrails-Experten mir als angebliche Realität präsentierten, verbrachte ich fast zwei Jahre mit Nachforschungen zum Thema. Die Ergebnisse dieser Recherchen ließen letztendlich nur eine Schlussfolgerung zu: Chemtrails – so wie sie üblicherweise beschrieben werden – können ins Reich der Illusionen verbannt werden! Dieser Artikel vermittelt eine Übersicht über meine zweijährigen Recherchen und erklärt die Hintergründe.«
Kristina Peter, Kräuterserie
Wegerich
»Der Wegerich ist der König des Weges. Kaum eine Pflanze ist so trittfest wie er. Sogar im Torraum von Fußballplätzen breitet er sich aus. Er drängt Gräser einfach beiseite und seine Anwesenheit ruft deshalb bei neuzeitlichen Rasenbesitzern nicht gerade Begeisterung hervor. Mittelalterlichen Ärzten hingegen war er mehr als willkommen. Ihnen galt er gemeinsam mit der Weinraute und dem Salbei als Allesheiler. Seine noch heute bekannteste Wirkung ist die blutstillende. Ein zerquetschtes Breitwegerichblatt wird auf die Wunde gepresst. Der Blutfluss kommt sofort zum Versiegen. Benötigt man bei einer Gerichtsverhandlung Beistand, dann sollte man sich ein Amulett bestehend aus 3, 7, 9 oder noch besser 99 Wegerichwurzeln um den Hals hängen. Auf diese Weise gewinnt man jeden Rechtsstreit – so hieß es zumindest in alten Zeiten.«
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